Human Design

Was ist Human Design eigentlich?

Woher Human Design kommt

Human Design geht auf Ra Uru Hu zurück, der ursprünglich Alan Robert Krakower hieß. Nach seiner eigenen Schilderung hatte er 1987 auf Ibiza eine außergewöhnliche, über mehrere Tage andauernde Erfahrung, in der er die Grundlagen dessen empfing, was später als Human Design System bekannt wurde. In den folgenden Jahren entwickelte und lehrte er das System weiter.

Welche Daten für ein Human-Design-Chart benötigt werden

Für die Erstellung eines Human-Design-Charts werden drei Angaben benötigt: Geburtsdatum, genaue Geburtszeit und Geburtsort.

Aus diesen Daten wird der individuelle BodyGraph berechnet. Der Geburtsort ist dabei unter anderem wichtig, damit die zum Zeitpunkt der Geburt geltende Zeitzone bei der Berechnung korrekt berücksichtigt werden kann.

Warum die genaue Geburtszeit wichtig ist

Die Geburtszeit ist für die Berechnung eines Human-Design-Charts wichtig, weil sich die zugrunde liegenden planetaren Positionen im Laufe eines Tages verändern. Schon eine Abweichung bei der Uhrzeit kann deshalb dazu führen, daß sich einzelne Elemente im Chart verändern.

Je genauer die Geburtszeit bekannt ist, desto genauer kann auch der BodyGraph berechnet werden. Besonders dann, wenn die tatsächliche Geburtszeit nahe an einem Wechsel bestimmter Positionen liegt, können bereits kleinere Abweichungen eine Rolle spielen.

Wenn die genaue Uhrzeit nicht bekannt ist, kann es deshalb sinnvoll sein, zunächst in der Geburtsurkunde nachzusehen oder beim zuständigen Standesamt nachzufragen.

Der BodyGraph als persönlicher Blueprint

Wenn ein Human-Design-Chart erstellt wird, entsteht eine grafische Darstellung, die als BodyGraph bezeichnet wird. Sie zeigt unter anderem neun Zentren, die durch Kanäle miteinander verbunden sind, sowie 64 Tore. Hinzu kommen weitere Informationen, die das individuelle Design genauer beschreiben.

Auf den ersten Blick kann ein BodyGraph ziemlich komplex wirken. Unterschiedliche Farben, Zahlen, Linien und Symbole ergeben zusammen eine Art persönliche Landkarte. Im Human Design wird deshalb häufig auch von einem individuellen Blueprint gesprochen. Gemeint ist damit eine Grundstruktur, die anhand der Geburtsdaten berechnet wird.

Dabei ist der BodyGraph zunächst einmal die grafische Darstellung des individuellen Designs. Er bildet verschiedene Elemente des Human Designs ab und macht sichtbar, wie sie innerhalb eines Charts angeordnet und miteinander verbunden sind.

Was ein Human-Design-Chart zeigen kann und was nicht

Was die einzelnen Zentren, Kanäle, Tore und weiteren Elemente im Zusammenspiel bedeuten, erschließt sich erst durch die nähere Betrachtung des Charts.

Dabei gibt es im Human Design kein „besser“ oder „schlechter“. Kein Chart ist wertvoller oder richtiger als ein anderes. Die unterschiedlichen Ausprägungen innerhalb eines Charts stellen keine Rangordnung dar.

Ein Human-Design-Chart kann Unterschiede sichtbar machen und zeigen, wie individuell ein Design aufgebaut ist. Verschiedene Elemente und ihre jeweilige Zusammensetzung ergeben dabei ein ganz persönliches Gesamtbild.

Warum ein Chart noch kein Reading ist

Ein Human-Design-Chart enthält bereits viele Informationen über das individuelle Design. Doch erst durch die genauere Betrachtung und das Zusammenspiel der verschiedenen Elemente entsteht eine individuelle Einordnung.

Genau darin liegt der Unterschied zwischen einem Chart und einem Reading. Bei einem Reading wird nicht nur auf einzelne Aspekte des Charts geschaut, sondern darauf, wie sie miteinander zusammenhängen und was sich daraus für den jeweiligen Menschen ableiten läßt.

Ein Chart bildet dabei jedoch nicht den ganzen Menschen ab und ersetzt weder persönliche Erfahrungen noch die eigene Entwicklung. Human Design kann Hinweise und neue Perspektiven geben, sollte einen Menschen aber nicht auf die Informationen seines Charts reduzieren.

Der Energietyp ist der erste Einstieg

Der Energietyp ist häufig einer der ersten Punkte, die man sich in einem Human-Design-Chart anschaut. Er ist jedoch nur ein Teil des gesamten Designs.

Im nächsten Blogartikel schauen wir uns die fünf Energietypen genauer an und darauf, warum sie nur der Anfang sind.

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