Human Design

Warum Human Design künftig mehr Raum in meiner Arbeit bekommt

Wie Human Design Teil meiner Selbstständigkeit wurde

Auf Human Design bin ich ursprünglich im Rahmen meiner Selbstständigkeit aufmerksam geworden. Meine damalige Business-Mentorin ließ Human Design in ihre Begleitung einfließen. Genau das war einer der Gründe, weshalb ich mich für die Zusammenarbeit mit ihr entschieden hatte. Mir gefiel der Gedanke, nicht nach einem allgemeinen Konzept begleitet zu werden, sondern auf eine Weise, die stärker berücksichtigt, wie unterschiedlich Menschen sind.

Nicht jeder möchte im Business laut auftreten oder um jeden Preis auffallen. Manche Menschen stehen gerne im Mittelpunkt, andere sind ruhiger und möchten nicht wie eine schreiende Marktfrau auftreten. Für mich war es deshalb hilfreich, eine Begleitung zu erleben, die nicht davon ausgeht, dass für alle dieselben Strategien funktionieren.

Als Generatorin brauche ich möglicherweise an manchen Stellen etwas anderes als beispielsweise eine Projektorin. Gleichzeitig möchte ich daraus keine festen Regeln ableiten. Auch zwei Generatorinnen mit demselben Profil können sehr verschieden sein und ihre Selbstständigkeit auf ganz unterschiedliche Weise gestalten. Human Design besteht für mich deshalb nicht aus Schubladen, in die Menschen eingeordnet werden.

Neugierig gemacht hat mich außerdem, dass Human Design verschiedene Systeme und Lehren miteinander verbindet, darunter Astrologie, Chakrenlehre, I Ging, Quantenphysik und Kabbala. Erstaunlich war für mich vor allem, wie viel ich darin von mir selbst wiedererkannte. Mehr, als ich zuvor aus einem klassischen Horoskop für mich mitnehmen konnte.

Während der Begleitung kam auch mein Energietyp zur Sprache. Als Generatorin gehöre ich zu den Energietypen mit viel Energie, wenn ich meiner Freude folge.

In diesem Zusammenhang kam die Frage auf: „Kannst du dich erinnern, wo du Freude hattest und die Zeit um dich herum komplett vergessen hattest?“ Da fielen mir meine Fotobücher ein. Nach unseren Reisen hatte ich sie oft nach Feierabend oder an den Wochenenden gestaltet. Dabei war ich manchmal so vertieft, daß ich vollkommen die Zeit vergaß. Wenn ich dann wieder auf die Uhr blickte, war es plötzlich drei Uhr morgens und das Fotobuch war fertig.

Genau solche Momente kannte ich von mir. Wenn mich etwas wirklich begeistert und ich einmal im Tun bin, kann ich sehr lange mit viel Energie dabeibleiben.

Was mir Human Design über mich bestätigt hat

Die fünf Energietypen geben eine erste Orientierung. Profile, Autorität und viele weitere Aspekte machen Human Design jedoch sehr individuell. Nach und nach fügten sich für mich verschiedene Puzzleteile zusammen. Human Design zeigte mir Eigenschaften und Verhaltensweisen, die ich von mir bereits kannte. Gleichzeitig bestätigte es vieles davon und half mir, manches besser einzuordnen und zu verstehen, warum ich bestimmte Dinge schon lange intuitiv auf meine Weise getan oder gelebt hatte.

Besonders deutlich erkenne ich mich in meiner emotionalen Autorität wieder. Große Entscheidungen kann ich selten einfach aus dem Moment heraus treffen. Wenn ich mir die nötige Bedenkzeit nicht einräume und zum Beispiel vorschnell einen Termin zusage, weil man das eben so macht, merke ich oft schon am nächsten Tag, daß die Entscheidung für mich eigentlich nicht stimmig war.

Im Rückblick kenne ich das sogar schon aus meiner Kindheit. Entscheidungen fielen mir häufig schwer. Wenn ich jedoch eine Nacht darüber geschlafen hatte, war vieles plötzlich klarer. Und die Entscheidungen, für die ich mir diese Zeit genommen hatte, habe ich später meist nicht mehr infrage gestellt.

Heute kann ich dieses Verhalten anders einordnen. Ich muss nicht sofort wissen, was richtig ist. Für mich entsteht Klarheit oft erst mit etwas Abstand.

Und dann wäre da noch mein 6/2-Profil. Rückzug, Beobachten, Erfahrungen sammeln und irgendwann aus all dem etwas Eigenes machen: Sagen wir so, auch da musste Human Design mich nicht lange überzeugen.

Warum Human Design für mich keine Schublade ist

Human Design kann dabei helfen, bestimmte Eigenschaften, Verhaltensweisen und Bedürfnisse besser zu verstehen. Für mich bedeutet das aber nicht, dass sich ein Mensch auf seinen Energietyp, sein Profil oder einzelne Elemente seines Charts reduzieren lässt.

Auch Menschen mit demselben Energietyp oder sogar demselben Profil können sehr unterschiedlich sein. Erfahrungen, Prägungen, Lebensumstände und die eigene Entwicklung spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Genau deshalb sehe ich Human Design nicht als starres System, das vorgibt, wie jemand zu sein oder zu leben hat.

Für mich ist es vielmehr ein Werkzeug, das Hinweise geben und Zusammenhänge sichtbar machen kann. Was davon für einen Menschen tatsächlich stimmig ist, zeigt sich erst im persönlichen Erleben.

Wie Human Design zu meiner bisherigen Arbeit passt

Bevor Human Design mehr Raum in meiner Arbeit bekam, lag mein Schwerpunkt vor allem auf Beziehungsmustern. Besonders häufig ging es um Partnerschaften und um die Frage, warum sich bestimmte Erfahrungen immer wiederholen.

Warum gerät eine Frau zum Beispiel immer wieder an einen ähnlichen Typ Mann? Welche Muster kennt sie vielleicht schon aus ihrem Elternhaus? Was hat sie im Laufe ihres Lebens darüber gelernt, was in einer Beziehung normal ist und wie mit ihr umgegangen werden darf?

Solche Zusammenhänge sichtbar zu machen, war schon vorher ein wichtiger Teil meiner Arbeit. Human Design ergänzt diese Perspektive für mich auf eine sehr stimmige Weise. Es kann Hinweise darauf geben, wie ein Mensch jenseits von Erziehung, Schule, gesellschaftlichen Erwartungen und anderen Prägungen eigentlich gedacht ist.

Dabei geht es für mich nicht darum, all diese Einflüsse einfach abzulegen. Human Design kann vielmehr dabei unterstützen, wieder stärker wahrzunehmen, was wirklich zu einem selbst passt. Das zeigt sich zum Beispiel auch darin, wie wir Entscheidungen treffen. Während Menschen mit emotionaler Autorität sich Zeit nehmen dürfen, bis mehr Klarheit entstanden ist, zeigt sich bei einer Milzautorität ein Impuls sehr unmittelbar. Dieser muß nicht erst vom Verstand bis ins kleinste Detail analysiert werden, sondern man nimmt ihn einfach so, wie er kommt, und vertraut darauf.

Für meine Arbeit ist Human Design deshalb eine weitere wertvolle Perspektive. Es kann einen Impuls geben, etwas sichtbar machen oder eine Erklärung liefern, die an anderer Stelle vielleicht gefehlt hat.

Welches Werkzeug ich in einer Begleitung einsetze, entscheide ich weiterhin individuell und von Fall zu Fall. Dabei spielen sowohl meine Erfahrung als auch meine Intuition eine wichtige Rolle. Nicht jedes Thema braucht dieselbe Methode und nicht jeder Mensch braucht denselben Zugang.

Human Design hat dabei nicht nur meine Begleitung erweitert, sondern auch meinen eigenen Blick auf meine Arbeit verändert. Ich habe gemerkt, daß ich aus meiner bisherigen Ausrichtung herausgewachsen war. Der starke Fokus auf Partnerschaft fühlte sich für mich irgendwann nicht mehr vollständig stimmig an.

Dadurch begann ich, mein Konzept neu zu überdenken und meinen Fokus weiter zu öffnen. Persönliche Entwicklung, sich selbst besser verstehen, wiederkehrende Verhaltens- und Beziehungsmuster, Konflikte in unterschiedlichen Beziehungen und die Frage, was einen Menschen wirklich ausmacht, bekamen für mich mehr Raum. Human Design war dabei nicht der einzige Auslöser, aber ein wichtiger Impuls für diese Veränderung.

Human Design soll für mich deshalb auch kein Tool werden, hinter dem ich mich verstecke. Es ist ein Werkzeug unter mehreren. Es kann dabei unterstützen, sich selbst wieder näherzukommen und sich daran zu erinnern, wer man unter all den Prägungen und Erwartungen eigentlich ist.

Was „mehr Raum“ künftig konkret bedeutet

Mehr Raum für Human Design bedeutet für mich nicht, daß meine Arbeit künftig nur noch daraus besteht. Es wird vielmehr einen festen Platz in meiner Arbeit bekommen, sowohl als eigenständiges Angebot als auch als ergänzender Blickwinkel in meiner ganzheitlichen 1:1-Begleitung.

Künftig soll es möglich sein, ein Human Design Basic Reading bei mir zu buchen und das eigene Design zunächst für sich kennenzulernen. Zeigt sich dabei ein Thema, das tiefer betrachtet werden möchte, kann daran anschließend eine weiterführende 1:1-Begleitung sinnvoll sein. So kann jeder Mensch für sich entscheiden, welcher Umfang und welches Angebot gerade stimmig ist.

Auch in meiner 1:1-Begleitung können einzelne Aspekte aus dem Human Design mit einfließen, wenn sie zum jeweiligen Anliegen passen. Dabei möchte ich Human Design nicht isoliert betrachten. Es darf sich mit meiner Erfahrung, meiner Intuition und den anderen Werkzeugen verbinden, mit denen ich arbeite. Je nach Anliegen kann es dabei helfen, bestimmte Muster, Bedürfnisse oder Entscheidungsweisen besser zu verstehen und neue Impulse zu geben.

Ein vollständiges Reading ersetzt das jedoch nicht. Wer sein Design umfassender kennenlernen möchte, bucht dafür gezielt ein Human Design Reading.

Gleichzeitig bleiben persönliche Entwicklung, Beziehungsmuster und zwischenmenschliche Themen weiterhin Teil meiner Arbeit und meiner Inhalte. Human Design soll damit nicht alles andere verdrängen, sondern meine bisherigen Themen sinnvoll ergänzen und eine weitere Möglichkeit bieten, sich selbst und andere besser zu verstehen.

Was dich künftig auf meinem Blog und auf Instagram erwartet

Auf meinem Blog und auf Instagram soll Human Design ebenfalls mehr Raum bekommen. Dabei möchte ich nicht nur Wissen vermitteln, sondern einzelne Aspekte verständlich erklären, Einblicke geben und anhand konkreter Beispiele zeigen, wie unterschiedlich Menschen denken, entscheiden, reagieren und Beziehungen erleben können. Vielleicht entsteht dabei bei dem einen oder anderen auch genau dieser Moment: „Ach, deshalb mache ich das so und nicht anders.“

Künftig möchte ich hier noch stärker verschiedene Themen miteinander verbinden. Es wird um Human Design gehen, aber ebenso um persönliche Entwicklung, Beziehungen, wiederkehrende Muster und die Frage, wie wir uns selbst und andere besser verstehen können.

Dabei möchte ich nicht nur Wissen weitergeben, sondern auch persönliche Gedanken, Erfahrungen und konkrete Beispiele mit dir teilen. Manche Themen werden eher erklärend sein, andere persönlicher oder näher an Situationen aus dem Alltag.

Mir ist wichtig, daß die Inhalte nicht nur interessant zu lesen sind, sondern dir auch etwas für dich selbst mitgeben. Vielleicht erkennst du dich in einem Gedanken wieder, bekommst einen neuen Blick auf eine Situation oder beginnst, etwas bei dir anders zu betrachten.

Genau diese Verbindung aus Wissen, persönlicher Erfahrung und unterschiedlichen Perspektiven möchte ich künftig auf meinem Blog und auf Instagram stärker sichtbar machen.