AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen von Yvonne Möller-Pfennig

§ 1 Anwendbarkeit der AGB

a) Die AGB regeln die Geschäftsbeziehungen zwischen Yvonne Möller-Pfennig (nachfolgend Anbieterin) und ihrem Kunden als Dienstleistungsvertrag im Sinne der §§ 611 ff BGB.

Sie gelten für alle angebotenen Leistungen, insbesondere für Einzelbegleitungen, Online- und Präsenzangebote, Gruppenangebote, Zeremonien, Workshops sowie sonstige Veranstaltungen, soweit zwischen den Vertragsparteien nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde.

b) Der Dienstleistungsvertrag kommt zustande, wenn der Kunde das jeweilige Angebot der Anbieterin annimmt und sich an diese zum Zwecke der Beratung, des Coachings oder der spirituellen Begleitung wendet.
Die Angebote können je nach Ausgestaltung unter anderem Leistungen im Bereich der spirituellen Begleitung, der energetischen Arbeit, der Heilkunde gegen jedermann sowie Einzelbegleitungen, Online- oder Präsenzangebote, Gruppenangebote, Zeremonien, Workshops oder sonstige Veranstaltungen umfassen.

c) Die Anbieterin ist jedoch berechtigt, einen Vertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen; insbesondere wenn ein erforderliches Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, es um Beschwerden geht, die die Anbieterin aufgrund ihrer Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen nicht behandeln kann oder darf oder die sie in Gewissenskonflikte bringen können. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch der Anbieterin für die bis zur Ablehnung entstandenen Leistungen, einschließlich Beratung, erhalten.

d) Vor Vertragsbeginn kann zwischen den Parteien grundsätzlich ein kostenfreies Kennlerngespräch stattfinden.

§ 2 Inhalt und Zweck des Vertrages

a) Einzelsitzungen

Die Anbieterin erbringt ihre Leistungen im Rahmen von Einzelsitzungen in Form spiritueller Begleitung, energetischer Arbeit, Human Design Readings, Coaching sowie beratender und begleitender Gespräche. Ziel dieser Sitzungen ist die Unterstützung des Kunden bei der Selbstwahrnehmung, inneren Klärung und persönlichen Entwicklung. Die Einzelsitzungen finden in der Regel als Online-Termine statt, sofern nichts Abweichendes vereinbart wurde.

Die Auswahl und Anwendung der Methoden erfolgt in Abstimmung mit dem Kunden und orientiert sich an dessen Anliegen und Befindlichkeiten. Der Kunde wird vorab über Art und Ablauf der angebotenen Methoden informiert. Sofern der Kunde keine konkrete Entscheidung trifft oder treffen kann, ist die Anbieterin berechtigt, die Methode anzuwenden, die dem mutmaßlichen Kundenwillen entspricht.

Die angewendeten Methoden sind nicht schulmedizinisch anerkannt und entsprechen nicht dem Stand der Wissenschaft. Ein subjektiv erwarteter Erfolg kann weder in Aussicht gestellt noch garantiert werden. Die Leistungen ersetzen keine medizinische, psychotherapeutische oder heilkundliche Behandlung.

Die Anbieterin stellt keine Diagnosen, führt keine Anamnesen im medizinischen Sinne durch, nimmt keine Krankschreibungen vor und verordnet keine verschreibungspflichtigen Medikamente.

b) Gruppenangebote, Zeremonien und Rituale

Neben Einzelsitzungen bietet die Anbieterin auch Gruppenangebote an. Hierzu zählen insbesondere Online- oder Präsenzformate wie Kakaozeremonien, Kakao-Rituale, Workshops oder vergleichbare Veranstaltungen.

Gruppenangebote dienen der bewussten Selbstwahrnehmung, inneren Klärung und spirituellen Erfahrung in einem rituellen Rahmen. Sie stellen keine Heilkunde, keine Therapie und keine Behandlung dar und ersetzen keine medizinische, psychotherapeutische oder heilkundliche Maßnahme.

Die Teilnahme an Gruppenangeboten erfolgt eigenverantwortlich. Eine individuelle Einzelbetreuung, Diagnostik oder therapeutische Begleitung ist nicht Bestandteil dieser Angebote.

c) Abgrenzung und Eigenverantwortung

Die Verantwortung für die eigene körperliche, emotionale und psychische Stabilität liegt stets beim Kunden. Der Kunde entscheidet selbst, in welchem Umfang er sich auf die angebotenen Inhalte und Prozesse einlässt.

Bei gesundheitlichen oder psychischen Beschwerden wird ausdrücklich empfohlen, sich an entsprechend qualifizierte medizinische oder therapeutische Fachpersonen zu wenden.

§ 3 Mitwirkung des Kunden

Zu einer aktiven Mitwirkung ist der Kunde nicht verpflichtet. Die Anbieterin ist jedoch berechtigt, die Zusammenarbeit abzubrechen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht mehr gegeben erscheint, insbesondere wenn der Kunde wesentliche Informationen unzutreffend oder lückenhaft erteilt, vereinbarte Rahmenbedingungen wiederholt missachtet oder die Durchführung der vereinbarten Leistung erheblich erschwert.

§ 4 Honorierung der Anbieterin

a) Die Anbieterin hat für ihre Leistungen Anspruch auf ein Honorar bzw. einen Teilnahmebeitrag. Sofern die Vergütung nicht individuell vereinbart wurde, gelten die auf der Homepage der Anbieterin oder in der jeweiligen Angebotsbeschreibung aufgeführten Preise. Abweichende Vergütungsregelungen gelten nur, wenn diese ausdrücklich vereinbart wurden.

b) Die vereinbarten Honorare und Teilnahmebeiträge sind, sofern nichts Abweichendes vereinbart wurde, vor Beginn der jeweiligen Leistung vollständig per Überweisung zu entrichten. Bei Präsenzveranstaltungen kann eine Barzahlung vor Ort möglich sein, sofern dies ausdrücklich angeboten wird.

c) Für Gruppenangebote, Zeremonien und Workshops gelten die jeweils angegebenen Teilnahmebeiträge als Pauschalpreise. Diese können Leistungen wie die Durchführung der Veranstaltung sowie den Versand von Materialien oder Produkten umfassen und sind vor dem jeweiligen Veranstaltungstermin vollständig zu entrichten.

d) Die Abgabe von freiverkäuflichen Produkten, Nahrungsergänzungsmitteln oder sonstigen Hilfsmitteln ist der Anbieterin oder mit ihr wirtschaftlich verbundenen Unternehmen gestattet. Unter Wahrung der freien Wahl der Bezugsquelle können diese Produkte in Gewinnerzielungsabsicht verkauft oder gegen Provision vermittelt werden.

§ 5 Honorarerstattung durch Dritte

a) Soweit der Kunde Anspruch auf Erstattung oder Teilerstattung des Honorars durch Dritte hat oder zu haben glaubt, wird § 4 hiervon nicht berührt. Die Anbieterin führt eine Direktabrechnung nicht durch und kann auch das Honorar oder Honorarteile in Ansehung einer möglichen Erstattung nicht stunden.

b) Soweit die Anbieterin im Rahmen der Beratung den Kunden über die Erstattungspraxis Dritter Angaben macht, sind diese unverbindlich. Insbesondere gelten die üblichen Erstattungssätze nicht als vereinbartes Honorar im Sinne des § 4 und beschränkt sich der Umfang der Leistungen nach § 2 nicht auf erstattungsfähige Leistungen.

c) Die Anbieterin erteilt in Erstattungsfragen dem Dritten keine direkten Auskünfte. Alle Auskünfte und notwendigen Bescheinigungen erhält ausschließlich der Kunde.

§ 6 Vertraulichkeit der Behandlung

a) Die Anbieterin behandelt personenbezogene Daten sowie alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen persönlichen Informationen des Kunden vertraulich. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden oder soweit dies gesetzlich zulässig oder erforderlich ist.

b) Absatz a) gilt nicht, sofern die Anbieterin aufgrund gesetzlicher Vorschriften oder aufgrund behördlicher oder gerichtlicher Anordnung zur Auskunft verpflichtet ist. Gleiches gilt, wenn die Weitergabe von Informationen zur Wahrung berechtigter eigener Interessen erforderlich ist.

c) Ton- oder Videoaufzeichnungen von Gruppenangeboten erfolgen ausschließlich nach vorheriger Information der Teilnehmer. Sofern Aufzeichnungen erstellt werden, werden die Teilnehmer hierüber vorab informiert und können selbst entscheiden, ob sie mit Kamera oder Mikrofon aktiv teilnehmen.

d) Sofern Human Design Readings aufgezeichnet werden, dient die Aufzeichnung ausschließlich der persönlichen Nutzung durch den Kunden und wird diesem zur Verfügung gestellt. Eine Weitergabe, Veröffentlichung oder sonstige Nutzung der Aufzeichnung durch Dritte ist ohne ausdrückliche Zustimmung der Anbieterin nicht gestattet.

§ 7 Rechnungsstellung

Der Kunde erhält für die gebuchten Leistungen eine Rechnung.
Die Rechnung enthält den Namen, die Anschrift und die Steuernummer der Anbieterin sowie den Namen und die Anschrift des Kunden.

Die Rechnung weist die erbrachte Leistung oder das gebuchte Angebot, das jeweilige Leistungs- oder Veranstaltungsdatum sowie den vereinbarten Preis aus.

Für alle Leistungen nimmt die Anbieterin die Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG in Anspruch und weist daher keine Mehrwertsteuer aus.

§ 8 Widerruf, Rücktritt, Ausfallregelung

a) Gesetzliches Widerrufsrecht

Verbrauchern steht bei Abschluss eines Vertrages im Fernabsatz grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten hierzu ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung, die dem Kunden vor Vertragsschluss zur Verfügung gestellt wird.

b) Erlöschen bzw. Ausschluss des Widerrufsrechts bei Gruppenangeboten

Das Widerrufsrecht besteht nicht, wenn es sich um eine termingebundene Veranstaltung handelt und der Vertrag die Erbringung der Leistung zu einem bestimmten Zeitpunkt oder innerhalb eines genau angegebenen Zeitraums vorsieht.

Dies gilt insbesondere für Gruppenangebote, Zeremonien und Workshops. Voraussetzung hierfür ist, dass der Kunde vor Vertragsschluss ordnungsgemäß über das Widerrufsrecht informiert wurde.

Sofern im Rahmen des Angebots zusätzlich ein physisches Produkt (z. B. Ritualkakao) versendet wird, gilt der Versand als Beginn der Vertragserfüllung.

c) Anmeldeschluss bei Gruppenangeboten

Für Gruppenangebote, Zeremonien und Workshops gilt ein jeweils festgelegter Anmeldeschluss. Anmeldungen nach Ablauf des Anmeldeschlusses sind nicht mehr möglich.

Der Anmeldeschluss dient insbesondere der organisatorischen Vorbereitung sowie dem rechtzeitigen Versand eventuell enthaltener Materialien oder Produkte.

d) Rücktritt nach Anmeldeschluss

Ein Rücktritt nach Ablauf des Anmeldeschlusses ist ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere, wenn die Veranstaltung termingebunden ist und/oder bereits Materialien oder Produkte an den Kunden versendet wurden.

In diesen Fällen besteht kein Anspruch auf Erstattung des Teilnahmebeitrags.

e) Nichterscheinen bei Gruppenangeboten

Erscheint der Kunde nicht zur gebuchten Veranstaltung oder nimmt er nicht an der Online-Zeremonie teil, besteht kein Anspruch auf Rückerstattung des Teilnahmebeitrags. Dies gilt unabhängig vom Grund des Nichterscheinens.

f) Versand und Eigenverantwortung

Sofern das Angebot den Versand von Materialien oder Produkten umfasst, erfolgt dieser an die vom Kunden angegebene Lieferadresse. Der Kunde ist dafür verantwortlich, eine korrekte und vollständige Anschrift anzugeben.

Verzögerungen oder Nichtzustellungen, die auf unzutreffende Angaben des Kunden zurückzuführen sind, begründen keinen Anspruch auf Rückerstattung.

g) Rücktritt und Ausfallregelung bei Einzelsitzungen

Für individuell vereinbarte Einzelsitzungen gilt folgende Regelung:

Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, die technischen Voraussetzungen für die Teilnahme an Online-Terminen sicherzustellen. Hierzu zählen insbesondere eine stabile Internetverbindung sowie ein funktionsfähiges Endgerät mit Mikrofon und gegebenenfalls Kamera.

Ein Rücktritt ist bis 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei möglich.

Bei einem Rücktritt innerhalb von 48 Stunden vor dem Termin werden 50 % des vereinbarten Honorars als Ausfallhonorar einbehalten.

Bei Nichterscheinen oder einer Absage weniger als 24 Stunden vor dem Termin wird das volle Honorar als Ausfallhonorar einbehalten.

Abweichend hiervon können vereinbarte Termine im Falle von Krankheit, Unfall oder höherer Gewalt nach Ermessen der Anbieterin verschoben werden. Ein Anspruch auf Verschiebung besteht nicht.

Als Krankheit, Unfall oder höhere Gewalt gelten ausschließlich Ereignisse, die unvorhersehbar, unabwendbar und außerhalb des Einflussbereichs des Kunden liegen. In einem solchen Fall sind die Vertragsparteien bestrebt, zeitnah einen Ersatztermin zu vereinbaren.

Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass im Einzelfall kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.

§ 9 Meinungsverschiedenheiten

Meinungsverschiedenheiten aus dem Dienstleistungsvertrag und den AGB sollten gütlich beigelegt werden. Hierzu empfiehlt es sich, Gegenvorstellungen, abweichende Meinungen oder Beschwerden schriftlich der jeweils anderen Vertragspartei vorzulegen.

§ 10 Streitbeilegung

Informationspflicht gem. Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (§ 36 VSBG): Die Anbieterin ist zur Teilnahme an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder bereit noch verpflichtet.

-Ende der Allgemeinen Geschäftsbedingungen-