Warum die Teilnahme anderer nicht erforderlich ist
In einer schamanischen Familienaufstellung mit Figuren arbeitest du in einer Einzelsitzung. Die Aufstellung erfolgt anhand deiner Angaben und deiner Wahrnehmung der familiären Situation. Andere Familienmitglieder müssen dafür weder anwesend sein noch zustimmen.
Systemische Zusammenhänge zeigen sich auch dann, wenn nur eine Person bereit ist, hinzusehen. Veränderung beginnt häufig bei dem Menschen, der Verantwortung für sein eigenes Erleben übernimmt.
Es geht nicht darum, andere zu verändern. Es geht darum, deinen Platz im Familiensystem klarer zu erkennen und neue innere Handlungsspielräume zu gewinnen.
Was bedeutet das für dich?
Viele Frauen zögern, weil sie niemanden überreden oder mitziehen möchten. In einer Einzelsitzung geht es ausschließlich um dein Anliegen und deine Perspektive. Du arbeitest mit dem, was dir heute zugänglich ist.
Gerade dadurch entsteht ein geschützter Raum, in dem sich neue Klarheit entwickeln kann, unabhängig davon, wie andere zu dem Thema stehen.
Was, wenn andere skeptisch sind?
Viele Menschen sprechen nicht offen über familiäre Themen oder stehen energetischer Arbeit zurückhaltend gegenüber. Für eine schamanische Familienaufstellung ist es jedoch nicht notwendig, dass alle Beteiligten überzeugt sind. Entscheidend ist deine Bereitschaft, dich mit deinem Anliegen auseinanderzusetzen.
Auch unterschiedliche Haltungen im Umfeld schließen eine Aufstellung nicht aus. Du arbeitest mit deiner inneren Perspektive, nicht mit der Zustimmung anderer.
Manchmal genügt es, wenn eine Person beginnt, genauer hinzusehen.
