Manche Frauen berichten, dass sich nach einer schamanischen Familienaufstellung Gefühle intensiver zeigen oder länger nachwirken. Diese Frage ist wichtig, weil sie mit innerer Stabilität und Sicherheit zu tun hat.
Emotionale Prozesse können unterschiedlich verlaufen und verdienen einen achtsamen Blick.
Warum können Gefühle zunächst intensiver werden?
In einer Aufstellung werden Themen sichtbar, die vielleicht lange im Hintergrund gewirkt haben. Wenn etwas bewusst wird, kann es sich zunächst deutlicher zeigen. Das bedeutet nicht, dass etwas falsch läuft, sondern dass ein innerer Prozess angestoßen wurde.
Gefühle wie Traurigkeit, Erleichterung oder auch Irritation können sich dabei zeigen.
Wie gehe ich damit um?
Nach einer Aufstellung ist es sinnvoll, sich Zeit zu geben. Bewusstes Innehalten, Ruhe oder ein Gespräch mit einem vertrauten Menschen können helfen, das Erlebte einzuordnen.
Es geht nicht darum, etwas zu erzwingen, sondern darum, dem Prozess Raum zu lassen.
Was, wenn mich etwas überfordert?
Sollte sich etwas intensiver anfühlen, ist es wichtig, dies ernst zu nehmen. Eine schamanische Familienaufstellung ist keine therapeutische oder medizinische Maßnahme und ersetzt keine psychotherapeutische Begleitung. Solltest du unter starken psychischen Belastungen oder in einer Krise stehen, ist es wichtig, professionelle fachliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
Die Arbeit erfolgt achtsam und verantwortungsvoll, und dein eigenes Empfinden steht im Mittelpunkt.
Veränderung darf sich in deinem Tempo entfalten.
